Introseiten hindern die Websitebesucher daran, zu den Informationen zu gelangen, für welche Sie die Website besuchen. Sie vermitteln im Weiteren den Eindruck, dass der Websitebetreiber mehr Gewicht auf ein gutes Design legt als darauf, seinem Kunden, dem Websitebesucher, Informationen oder Problemlösungen anzubieten. Eine Website muss vom ersten Augenblick an kommunizieren, worum es sich handelt und was einen Besucher erwartet. Gleichzeitig muss die Website die unter Umständen knapp bemessene Zeit des Webbesuchers respektieren. Zu beachten bleibt im Weiteren, dass ein Websitebesucher durchschnittlich nur 2 Minuten Zeit auf einer Website verbringt, bevor er sie wieder verlässt.
Eine Introseite zur Sprach- oder Regionalwahl ist aufgrund der Möglichkeit dies automatisch zu erkennen unnötig.
Ebenfalls nicht empfohlen sind zwar vom Benutzer häufig nicht bemerkte, aber bezüglich Suchmaschinen und Zugänglichkeit stark störende Javascript-Intros zwecks Weiterleitung und Konfiguration der Website. Dafür stehen heute bessere Alternativen server-seitig zur Verfügung.
Bitte beachten Sie, dass Sie die Introseite je nach Spracheinstellungen des Browsers, IP-Adresse und anderen benutzerabhängigen Kriterien selbst nicht sehen. Für gewisse andere Benutzer und insbesondere Suchmaschinen resp. Spiders/Bots ist diese jedoch vorhanden.
Quelle:
"Prioritizing Web Usability" von Jakob Nielsen/Hoa Loranger
Weiterführende Informationen:
http://www.kundennutzen.ch/intros.php
http://nitzsche.info/de.pub-2-vorschaltseiten.php
Die getestete Website verfügt (höchstwahrscheinlich) über eine nicht empfehlenswerte Introseite.
Die Website sollte über ein präzises "Title Tag", einen Seitentitel verfügen. Dies aus folgenden Gründen:
- Der Titel wird in der Titelzeile des Anzeigefensters angezeigt.
- Der Titel wird beim Setzen von Lesezeichen (Bookmarks, Favoriten) verwendet.
- Der Titel der Datei wird im Web-Browser in der Liste der bereits besuchten Seiten angezeigt.
- Viele Suchmaschinen bieten den Titel der Datei als anklickbaren Verweis an.
- Suchmaschinen verwerten den Inhalt des Titels für die Suche.
- Der Websitebesucher liest häufig nur die ersten Wörter und sollte anhand dieser bereits entscheiden können, ob die Website für ihn interessant ist oder nicht.
Nicht sinnvoll sind dementsprechend unbearbeitete Seitentitel wie z.B. "untitled document" oder "untitled page" oder nur "title".
Weiterführende Informationen:
http://www.aboutwebdesign.de/awd/content/1089111663.shtmlhttp://ranta.info/ThemaTitle
Bei der getesteten Website wurde(n) keine(n) Seitentitel gefunden.
Der Seitentitel sollte pro Einzelseite einer Website wechseln und den Inhalt der jeweiligen Seite widerspiegeln.
Dies hat grosse Vorteile, z.B. werden Seitentitel beim "Bookmarking" verwendet und von Suchmaschinen gelesen. In Folge davon bewirken wechselnde Seitentitel eine Suchmaschinenoptimierung.
Weiterführende Informationen:
http://www.socialpatterns.com/search-engine-optimization/writing-better-titles/
Bei der getesteten Website wechseln die Seitentitel nicht.
Der Website-Inhalt muss zur besseren Lesbarkeit mittels gut strukturierten, logisch gesetzten und aussagekräftigen Überschriften (h1, h2, h3...) aufgeteilt werden. Dabei müssen die für den Text wichtigen und aussagekräftigen Wörter zu Beginn des Titels gesetzt werden, da ein Webbesucher meist nur die ersten Wörter einer Überschrift wahrnimmt. In ihrer Länge sollten Überschriften 60 Zeichen nicht überschreiten.
Ebenfalls haben die erwähnten Überschriften z.T. positiven Einfluss bezüglich Suchmaschinenranking.
Quelle und weiterführende Informationen:
"Prioritizing Web Usability" von Jakob Nielsen/Hoa Loranger.
Die getestete Website erfüllt diese Anforderung nicht.
Das Kennzeichnen von besuchten Hyperlinks hilft den Benutzern zu erkennen, welche Seiten innerhalb der Website bereits besucht wurden und welche nicht. Anders gesagt, sollten die Navigationsoberflächen gemäss Nielsen folgende drei wesentlichen Fragen beantworten können: "Wo bin ich?", "Wo bin ich gewesen?" und "Wohin kann ich gehen?"
Quelle und weiterführende Informationen:
"Prioritizing Web Usability" von Jakob Nielsen/Hoa Loranger sowie "Designing Web Usability" von Jakob Nielsen
Die getestete Website unterstützt diese wichtige Kennzeichnung nicht oder nicht überall.
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Der Alternativtext wird angezeigt, wenn ein Bild nicht ladbar ist oder wenn der Mauszeiger über das Bild bewegt wird*. Wichtig ist der Alternativtext zum einen für Menschen, die über eine Sehbehinderung verfügen und ein sprachliches Ausgabegerät benutzen, das Webinhalte und bei Bildern den Alternativtext vorliest.
Zum anderen ist der Alternativtext auch von Suchmaschinen erkennbar. Der Alternativtext ist möglichst sinnvoll zu wählen, sollte jedoch keine ausführliche Bildbeschreibung sein.
Weiterführende Informationen:
http://www.bjoernsworld.de/html/alt-text.html
http://webdesign.crissov.de/alt-Text#Start
* Der Internet Explorer zeigt den Alternativtext als Tooltip an, wenn man mit dem Mauszeiger länger über der Grafik verweilt. Dieses Verhalten ist zwar nicht verboten, stört aber häufig den Seitenautor. Und es verleitet zu der Annahme, das alt-Attribut wäre für diesen Tooltip grundsätzlich zuständig, was aber falsch ist. Wenn Sie ihre Grafiken mit erklärenden Tooltips versehen wollen, nutzen Sie das Attribut "title".
Quelle: http://de.selfhtml.org/html/grafiken/einbinden.htm#referenz
Die getestete Website enthält nicht definierte Alternativtexte. Diese müssen, insbesondere auch bei Bildern, die nicht zum sichtbaren Inhalt gehören als "leer" spezifiziert werden.
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