Website testen

Testresultate für http://www.min-funabashi.jp vom 6/16/2010 11:32:59 AM

Pop-up Fenster

Pop-ups verärgern Websitebesucher, da sie überraschend und nicht kontrollierbar auftauchen. Gleichzeitig assoziieren viele Websitebesucher unseriöse Gambling- und Pornoseitenangebote mit Pop-ups. Aus diesen Gründen darf eine auf Usability ausgelegte Website keine Pop-ups beinhalten, Ausnahme: Druckvorschau einer Seite als Pop-up.

Quelle:
"Prioritizing Web Usability" von Jakob Nielsen/Hoa Loranger

Weiterführende Informationen:
http://www.usability.ch/Alt_nav/Alertbox/NJ_20041206.htm
http://www.smashingmagazine.com/2007/09/27/10-usability-nightmares-you-should-be-aware-of/

Die getestete Website verfügt über Code zum Öffnen von Pop-Up Fenstern.

Besuchte Links

Das Kennzeichnen von besuchten Hyperlinks hilft den Benutzern zu erkennen, welche Seiten innerhalb der Website bereits besucht wurden und welche nicht. Anders gesagt, sollten die Navigationsoberflächen gemäss Nielsen folgende drei wesentlichen Fragen beantworten können: "Wo bin ich?", "Wo bin ich gewesen?" und "Wohin kann ich gehen?"

Quelle und weiterführende Informationen:
"Prioritizing Web Usability" von Jakob Nielsen/Hoa Loranger sowie "Designing Web Usability" von Jakob Nielsen

Die getestete Website unterstützt diese wichtige Kennzeichnung nicht oder nicht überall.

Keyword Denkphrase

Viele Websitebenutzer tippen bei einer Websuche 2 - 3 Suchbegriffe ins Suchfeld. Insbesondere gezielt suchende Webbesucher suchen nach Denkphrasen und nicht einzelnen Keywords, um die Suche einzuschränken.
Wählen Sie somit nicht nur Keywords, sondern gesamte Suchphrasen wie z.B. "Hund füttern" oder "Baby impfen". Zum Auffinden der meistgesuchten Suchphrasen helfen bekannte Suchmaschinen und -verzeichnisse mit besonderen Angeboten. Beispielsweise www.yahoo.com unter http://searchmarketing.yahoo.com/de_CH/rc/srch/oyr.php#.

Quelle und weiterführende Informationen:
"Prioritizing Web Usability" von Jakob Nielsen/Hoa Loranger

Die getestete Website verwendet keine Denkphrasen.

Neues Browserfenster

Webbesucher erwarten beim Anklicken eines Links, dass im Fenster der bisherigen Website eine neue erscheint. Durch unnötiges Öffnen von neuen Fenstern beim Anklicken eines Links verlieren die meisten Webbesucher bei der Vielzahl der geöffneten Fenster den Überblick, können mittels der "Back-Funktion" nicht mehr zurücknavigieren und "verlieren" sich. Gleichzeitig kann, insbesondere bei älteren Computern, durch die Vielzahl der geöffneten Browserfenster das System überlastet und zum Absturz geführt werden; auch kann der Besucher durch versteckt geöffnete Fenster das Gefühl erhalten, dass die Website nicht richtig funktioniert. Versierte Webbenutzer, die neue Fenster öffnen wollen, können dies zudem jederzeit über die Funktion "Link im neuen Fenster öffnen" (oder ähnlich) machen.

Eine grosse Ausnahme der Regel, Links prinzipiell nicht in neuen Fenstern zu öffnen, bilden .PDF und sonstige Office-Dateien. Bei diesen sind die Besucher gewöhnt, diese nach der Ansicht zu schliessen und so zur Website zurückzukehren. Dabei sollte der Webbesucher bei diesen Dateiformaten informiert werden, dass sich ein neues Fenster öffnet. Er sollte zudem die Möglichkeit haben die Datei zu speichern.

Technischer Hinweis: Insbesondere für XHTML strict besteht die Möglichkeit die PDF-Datei mit ContentType "application/pdf" und HTTP Header content-disposition: attachment; filename=Dateiname.pdf zu senden, da hier das Target-Attribut nicht zur Verfügung steht. Dies wird derzeit in diesem Test noch nicht berücksichtigt, ist aber ebenfalls eine gangbare Lösung.

Quelle und weiterführende Informationen:
"Prioritizing Web Usability" von Jakob Nielsen/Hoa Loranger

Es wurde mindestens ein Office-Dokument gefunden, das nicht in einem neuen Fenster geöffnet wird.

Spaghetti-Markup

Eine Abstraktion des Designs von der Struktur der Website bringt entscheidende Vorteile. Je höher diese ist, desto unabhängiger (getrennter) sind diese voneinander. Keine solche Trennung wird als so genannter Spaghetti-Markup oder Tag-Suppe (Tag von Html-Tag) bezeichnet.

Es ist heute problemlos möglich Farben, Typografie, Bilder des Designs und weitgehend sogar das Layout einer Website in separaten CSS-Dateien (CSS = Cascading Style Sheet) zu speichern.

Tools:
seven49.net - Qualidierungs- und Validierungstool (kostenlos)

Weiterführende Informationen:
http://www.qualidator.com/Web/de/Know-how/SpaghettiCode_CodeBrei.htm
http://www.style-sheets.de/guide/grundlagen/warum_css
http://www.vorsprungdurchwebstandards.de/theory/retro-coding/

Hinweis für Informatiker: Mit "Code" ist damit nicht etwa Javascript-Code, sondern der HTML-Quelltext gemeint.

Die getestete Website verfügt über Spaghetti-Markup. Dieser ist zudem zumindest teilweise nicht in CSS-Format definiert.

Bilder ohne Alternativtexte

Der Alternativtext wird angezeigt, wenn ein Bild nicht ladbar ist oder wenn der Mauszeiger über das Bild bewegt wird*. Wichtig ist der Alternativtext zum einen für Menschen, die über eine Sehbehinderung verfügen und ein sprachliches Ausgabegerät benutzen, das Webinhalte und bei Bildern den Alternativtext vorliest.
Zum anderen ist der Alternativtext auch von Suchmaschinen erkennbar. Der Alternativtext ist möglichst sinnvoll zu wählen, sollte jedoch keine ausführliche Bildbeschreibung sein.

Weiterführende Informationen:
http://www.bjoernsworld.de/html/alt-text.html
http://webdesign.crissov.de/alt-Text#Start

* Der Internet Explorer zeigt den Alternativtext als Tooltip an, wenn man mit dem Mauszeiger länger über der Grafik verweilt. Dieses Verhalten ist zwar nicht verboten, stört aber häufig den Seitenautor. Und es verleitet zu der Annahme, das alt-Attribut wäre für diesen Tooltip grundsätzlich zuständig, was aber falsch ist. Wenn Sie ihre Grafiken mit erklärenden Tooltips versehen wollen, nutzen Sie das Attribut "title".
Quelle: http://de.selfhtml.org/html/grafiken/einbinden.htm#referenz

Die getestete Website enthält nicht definierte Alternativtexte. Diese müssen, insbesondere auch bei Bildern, die nicht zum sichtbaren Inhalt gehören als "leer" spezifiziert werden.

Leerbilder

Bei der Realisation älterer Webprojekte wurde das Design vielfach mit sogenannten "Leerbildern" (Bilder ohne Inhalt, die als Platzhalter verwendet werden) erstellt. Dies entspricht nicht mehr dem heutigen Standard und sollte mittels den CSS Eigenschaften "Padding" und "Margin" realisiert werden. Dies erlaubt eine bessere Performance der Website sowie eine strikte Trennung von Design und Inhalt respektive Abstrahierung des Designs von Struktur und Inhalt.

Weiterführende Informationen:
http://seybold.jan-andresen.de/05killer.php

Die getestete Website verfügt über Leerbilder.

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Quelle: http://www.qualidator.com/WQM/de/TestWebsite/http_www.min-funabashi.jp/Report2760711/ResultCode8.aspx