Die Website muss unbedingt über ein präzises und aussagekräftiges "Title Tag", einen Seitentitel verfügen. Dies aus folgenden Gründen:
- Der Titel wird in der Titelzeile des Anzeigefensters angezeigt.
- Der Titel wird beim Setzen von Lesezeichen (Bookmarks, Favoriten) verwendet.
- Der Titel der Datei wird im Web-Browser in der Liste der bereits besuchten Seiten angezeigt.
- Viele Suchmaschinen bieten den Titel der Datei als anklickbaren Verweis an.
- Suchmaschinen verwerten den Inhalt des Titels für die Suche.
- Der Websitebesucher liest häufig nur die ersten Wörter und sollte anhand dieser bereits entscheiden können, ob die Website für ihn interessant ist oder nicht.
Ebenso wichtig ist die gute Wahl von präzisen und aussagekräftigen Titeln. Titel sollten einen Schluss auf den Textinhalt zulassen und dem Websitebesucher helfen die gesuchte Information einfach aufzufinden. Nach Nielsen sollte ein Titel nicht länger als 60 Zeichen sein.
Quelle und weiterführende Informationen:
"Prioritizing Web Usability" von Jakob Nielsen/Hoa Loranger sowie
http://www.useit.com/alertbox/weblogs.html,
http://www.usability-now.com/suchmaschinenoptimierung/.
The tested website contains bad page titles like "untitled", "untitled document", "untitled page", "title" etc.
Nicht alle sehbehinderten Personen verwenden technische Hilfsmittel, um sich im Internet einfacher zu bewegen. Die Möglichkeit, die Schrift zu vergrössern, ist ein wichtiges Element zur Gewährleistung, dass die Websiteinformationen von allen Besuchern gelesen werden können. Aber auch Menschen mit gutem Sehvermögen sind in gewissen Situationen darauf angewiesen, die Schrift zu vergrössern. Gleichzeitig surfen immer mehr ältere Personen im Netz; auch diese sind auf eine Vergrösserungsmöglichkeit angewiesen. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, die Schriftgrössen nicht in Pixel, sondern in Prozent oder "em" zu definieren
Moderne Browser können die Schriften zwar auch bei fixen Angaben vergrössern, aber die Website muss für diesen Fall vorbereitet sein.
Quelle und weiterführende Informationen:
"Prioritizing Web Usability" von Jakob Nielsen/Hoa Loranger,
sowie unter
http://www.qualidator.com/Web/de/Know-how/Schriftvergroesserung.htm
http://www.bitvtest.de/infothek/artikel/lesen/wcag2-schriftgroesse-skalierbarkeit.html
Auf der getesteten Website lässt sich die Schrift nicht mit der automatisierten Browserfunktion "Text Size" vergrössern und einstellen.
Die Überschriften müssen systematisch und logisch korrekt angeordnet sein, d.h. abwärts darf zwischen h1-h6 kein Sprung erfolgen. Zudem muss die erste Überschrift ein h1 sein.
Weiterführende Informationen:
http://www.vorsprungdurchwebstandards.de/theory/retro-coding/
(Abschnitt: "Semantisch strukturiertes HTML")
Die getestete Website erfüllt die Anforderungen nicht.
Bei einer fehlenden expliziten Bezeichnung für Eingabefelder fehlt die logische Verknüpfung zwischen Bezeichnung und Eingabefeld.
Das heißt, dass beispielsweise in einer linearisierten Ausgabe nicht unbedingt ersichtlich ist, welche Bezeichnung welchem Eingabefeld zugeordnet ist. Deswegen wurde das LABEL-Element mit dem for-Attribut eingeführt, das die explizite Bezeichnung eines Formularfeldes erlaubt.
Die Verwendung des LABEL-Elements erlaubt es vor allem Screen-Reader-Benutzern, die Bezeichnung eines Eingabefeldes direkt vom Eingabefeld aus abzurufen.
Quelle:
http://www.barrierefreies-webdesign.de/knowhow/formulare/label.html . Weiterführende Informationen in den Zugänglichkeitsrichtlinien der W3C (12.4 Ordnen Sie Beschriftungen explizit ihren Kontrollelementen zu, Richtlinie 12, Zugänglichkeitsrichtlinien für Web-Inhalte 1.0, W3C-Empfehlung, 5. Mai 1999, http://www.w3c.de/Trans/WAI/webinhalt.html) und http://de.selfhtml.org/html/formulare/strukturieren.htm.
Bei der getesteten Website fehlen explizite Bezeichnungen von Eingabefeldern und Auswahlmenüs.
Der Alternativtext wird angezeigt, wenn ein Bild nicht ladbar ist oder wenn der Mauszeiger über das Bild bewegt wird*. Wichtig ist der Alternativtext zum einen für Menschen, die über eine Sehbehinderung verfügen und ein sprachliches Ausgabegerät benutzen, das Webinhalte und bei Bildern den Alternativtext vorliest.
Zum anderen ist der Alternativtext auch von Suchmaschinen erkennbar. Der Alternativtext ist möglichst sinnvoll zu wählen, sollte jedoch keine ausführliche Bildbeschreibung sein.
Weiterführende Informationen:
http://www.bjoernsworld.de/html/alt-text.html
http://webdesign.crissov.de/alt-Text#Start
* Der Internet Explorer zeigt den Alternativtext als Tooltip an, wenn man mit dem Mauszeiger länger über der Grafik verweilt. Dieses Verhalten ist zwar nicht verboten, stört aber häufig den Seitenautor. Und es verleitet zu der Annahme, das alt-Attribut wäre für diesen Tooltip grundsätzlich zuständig, was aber falsch ist. Wenn Sie ihre Grafiken mit erklärenden Tooltips versehen wollen, nutzen Sie das Attribut "title".
Quelle: http://de.selfhtml.org/html/grafiken/einbinden.htm#referenz
Die getestete Website enthält nicht definierte Alternativtexte. Diese müssen, insbesondere auch bei Bildern, die nicht zum sichtbaren Inhalt gehören als "leer" spezifiziert werden.
Bei der Realisation älterer Webprojekte wurde das Design vielfach mit sogenannten "Leerbildern" (Bilder ohne Inhalt, die als Platzhalter verwendet werden) erstellt. Dies entspricht nicht mehr dem heutigen Standard und sollte mittels den CSS Eigenschaften "Padding" und "Margin" realisiert werden. Dies erlaubt eine bessere Performance der Website sowie eine strikte Trennung von Design und Inhalt respektive Abstrahierung des Designs von Struktur und Inhalt.
Weiterführende Informationen:
http://seybold.jan-andresen.de/05killer.php
Die getestete Website verfügt über Leerbilder.