Das Kennzeichnen von besuchten Hyperlinks hilft den Benutzern zu erkennen, welche Seiten innerhalb der Website bereits besucht wurden und welche nicht. Anders gesagt, sollten die Navigationsoberflächen gemäss Nielsen folgende drei wesentlichen Fragen beantworten können: "Wo bin ich?", "Wo bin ich gewesen?" und "Wohin kann ich gehen?"
Quelle und weiterführende Informationen:
"Prioritizing Web Usability" von Jakob Nielsen/Hoa Loranger sowie "Designing Web Usability" von Jakob Nielsen
Die getestete Website unterstützt diese wichtige Kennzeichnung nicht oder nicht überall.
Der Internetbenutzer ist gewohnt, dass Links entweder durch Unterstreichen oder einen Farbwechsel erkennbar sind. Aus diesem Grund sollte das Tag "underline" / "unterstreichen" nicht für nicht anklickbaren Text verwendet werden. Durch die Verwendung des Tags "unterstreichen" von nicht anklickbaren Texten wird der Internetbenutzer in die Irre geführt und es ist ihm somit schlecht möglich die tatsächlichen Links zu erkennen.
Quelle und weiterführende Informationen:
"Prioritizing Web Usability" von Jakob Nielsen und Hora Loranger
http://www.usability.ch/Alt_nav/Alertbox/NJ_20040510.htm
Die getestete Website verwendet ein "underline" für nicht anklickbare Texte.
Nicht alle sehbehinderten Personen verwenden technische Hilfsmittel, um sich im Internet einfacher zu bewegen. Die Möglichkeit, die Schrift zu vergrössern, ist ein wichtiges Element zur Gewährleistung, dass die Websiteinformationen von allen Besuchern gelesen werden können. Aber auch Menschen mit gutem Sehvermögen sind in gewissen Situationen darauf angewiesen, die Schrift zu vergrössern. Gleichzeitig surfen immer mehr ältere Personen im Netz; auch diese sind auf eine Vergrösserungsmöglichkeit angewiesen. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, die Schriftgrössen nicht in Pixel, sondern in Prozent oder "em" zu definieren
Moderne Browser können die Schriften zwar auch bei fixen Angaben vergrössern, aber die Website muss für diesen Fall vorbereitet sein.
Quelle und weiterführende Informationen:
"Prioritizing Web Usability" von Jakob Nielsen/Hoa Loranger,
sowie unter
http://www.qualidator.com/Web/de/Know-how/Schriftvergroesserung.htm
http://www.bitvtest.de/infothek/artikel/lesen/wcag2-schriftgroesse-skalierbarkeit.html
Auf der getesteten Website lässt sich die Schrift nicht mit der automatisierten Browserfunktion "Text Size" vergrössern und einstellen.
Viele Websitebenutzer tippen bei einer Websuche 2 - 3 Suchbegriffe ins Suchfeld. Insbesondere gezielt suchende Webbesucher suchen nach Denkphrasen und nicht einzelnen Keywords, um die Suche einzuschränken.
Wählen Sie somit nicht nur Keywords, sondern gesamte Suchphrasen wie z.B. "Hund füttern" oder "Baby impfen". Zum Auffinden der meistgesuchten Suchphrasen helfen bekannte Suchmaschinen und -verzeichnisse mit besonderen Angeboten. Beispielsweise www.yahoo.com unter http://searchmarketing.yahoo.com/de_CH/rc/srch/oyr.php#.
Quelle und weiterführende Informationen:
"Prioritizing Web Usability" von Jakob Nielsen/Hoa Loranger
Die getestete Website verwendet keine Denkphrasen.
Bei einer fehlenden expliziten Bezeichnung für Eingabefelder fehlt die logische Verknüpfung zwischen Bezeichnung und Eingabefeld.
Das heißt, dass beispielsweise in einer linearisierten Ausgabe nicht unbedingt ersichtlich ist, welche Bezeichnung welchem Eingabefeld zugeordnet ist. Deswegen wurde das LABEL-Element mit dem for-Attribut eingeführt, das die explizite Bezeichnung eines Formularfeldes erlaubt.
Die Verwendung des LABEL-Elements erlaubt es vor allem Screen-Reader-Benutzern, die Bezeichnung eines Eingabefeldes direkt vom Eingabefeld aus abzurufen.
Quelle:
http://www.barrierefreies-webdesign.de/knowhow/formulare/label.html . Weiterführende Informationen in den Zugänglichkeitsrichtlinien der W3C (12.4 Ordnen Sie Beschriftungen explizit ihren Kontrollelementen zu, Richtlinie 12, Zugänglichkeitsrichtlinien für Web-Inhalte 1.0, W3C-Empfehlung, 5. Mai 1999, http://www.w3c.de/Trans/WAI/webinhalt.html) und http://de.selfhtml.org/html/formulare/strukturieren.htm.
Bei der getesteten Website fehlen explizite Bezeichnungen von Eingabefeldern und Auswahlmenüs.
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Es wurde eine potentielle Warnung gefunden.
Der Alternativtext wird angezeigt, wenn ein Bild nicht ladbar ist oder wenn der Mauszeiger über das Bild bewegt wird*. Wichtig ist der Alternativtext zum einen für Menschen, die über eine Sehbehinderung verfügen und ein sprachliches Ausgabegerät benutzen, das Webinhalte und bei Bildern den Alternativtext vorliest.
Zum anderen ist der Alternativtext auch von Suchmaschinen erkennbar. Der Alternativtext ist möglichst sinnvoll zu wählen, sollte jedoch keine ausführliche Bildbeschreibung sein.
Weiterführende Informationen:
http://www.bjoernsworld.de/html/alt-text.html
http://webdesign.crissov.de/alt-Text#Start
* Der Internet Explorer zeigt den Alternativtext als Tooltip an, wenn man mit dem Mauszeiger länger über der Grafik verweilt. Dieses Verhalten ist zwar nicht verboten, stört aber häufig den Seitenautor. Und es verleitet zu der Annahme, das alt-Attribut wäre für diesen Tooltip grundsätzlich zuständig, was aber falsch ist. Wenn Sie ihre Grafiken mit erklärenden Tooltips versehen wollen, nutzen Sie das Attribut "title".
Quelle: http://de.selfhtml.org/html/grafiken/einbinden.htm#referenz
Die getestete Website enthält nicht definierte Alternativtexte. Diese müssen, insbesondere auch bei Bildern, die nicht zum sichtbaren Inhalt gehören als "leer" spezifiziert werden.
Bei der Realisation älterer Webprojekte wurde das Design vielfach mit sogenannten "Leerbildern" (Bilder ohne Inhalt, die als Platzhalter verwendet werden) erstellt. Dies entspricht nicht mehr dem heutigen Standard und sollte mittels den CSS Eigenschaften "Padding" und "Margin" realisiert werden. Dies erlaubt eine bessere Performance der Website sowie eine strikte Trennung von Design und Inhalt respektive Abstrahierung des Designs von Struktur und Inhalt.
Weiterführende Informationen:
http://seybold.jan-andresen.de/05killer.php
Die getestete Website verfügt über Leerbilder.